October 15, 2007

Gedanken zu Ambient

[english translation] Wenn ich auf den Punkt bringen soll, was bei der Spheric Lounge das besondere ist, habe ich immer noch Schwierigkeiten. Es scheint mir ein komplizierter Mix von Ideen und Methoden zusammenzukommen, der neue kreative Energien freisetzt. Auch hat sich der Kontext vom elektronischen musizieren durch das Internet so stark verändert, dass es lohnt mal wieder den Kopf zu heben und sich neu zu orientieren.

Ich mache seit über 20 Jahren elektronische Musik und die meiste Zeit davon wanderte meine Musik direkt vom Rechner ins Archiv. Praktisch niemand hörte sich das an - es war frustrierend - und so geht es bis heute den meissten. Erst Myspace hat ein wenig Licht in die Massen von Musikproduzenten ohne Plattenvertrag geworfen. Das aufkommende Breitbandinternet als Massenmedium um das Jahr 2000 änderte alles. Musik global zu verschenken wurde zur besten Option für diejenigen, die Feedback auf ihr musikalisches Schaffen suchten und für die Musik machen ein Spiel und kein Geschäft war. Doch um viele Menschen zu erreichen war mehr notwenig als mp3s auf einer unbekannten Webseite zu platzieren. Das ganze Drumherum wurde wichtig.

Warum Ambient?
Hätte man nicht mit jedem anderen Musikstil die gleichen Chancen auf Publikum? Ich glaube Ambient macht als erstes das ( creative commons ) Rennen und erst danach schlagen andere Musikstile (dafür umso heftiger) durch. Das liegt vor allem an zwei Eigenarten von Ambient. Die Produktionsseite: die Musik ist so verlangsamt, dass man allein durch Hörerfahrung (und die haben viele) und vor allem ohne motorische Fertigkeiten in einen Gruppenimprovisationsprozess einsteigen kann und dass mit so viel Zeit wie man braucht. Die Hörerseite: Ambient hat die Eigenart, dass es nur wenig Aufmerksamkeit beansprucht, so dass viele es als atmosphärische Untermahlung zum surfen oder lesen, manche auch zum einschlafen, schreiben oder malen verwenden. Die Anforderungen an Qualität sind also ganz andere, als die an einen Popsong. Kurz... Ambient in Gruppen zu improvisieren ist relativ einfach und die Ergebnisse erreichen schnell ein hohes Niveau. Die potentielle Hörerschaft wächst jeden Tag - allein durch die zunehmende Drift von der Audio CD zum Mp3-Player. Auch erlebt hintergründige Musik derzeit einen Boom - vor allem am Arbeitsplatz vor dem Bildschirm.

Warum Improvisation?
Freies spiel - in einem fließenden Klangkontinuum zu agieren und reagieren kann regelrecht berauschend sein. Dagegen wirkt das Erlebnis über Tage und Wochen allein vor einem Sequencer zu sitzen und seine Musik Fragment für Fragment zu konstruieren und wieder und wieder den selben Song zu hören bis man ihn nicht mehr hören kann, nicht besonders attraktiv. Dafür winkt dann Bezahlung. Musik am Rechner zu konstruieren bietet einen Idealen Rahmen um es dem Musikkonsumenten recht zu machen. Musik in der Gruppe zu improvisieren macht unmittelbar Spaß und ist für sich Selbstzweck. Wenn das Geld hinter der Musik verschwindet, verschwindet auch das einsame arbeiten am Rechner. Wenn der Spaß am musizieren in den Vordergrund rückt, wird Improvisation wieder sichtbar. Und Gruppenimprovisation ist faszinierend. Jeder ist Experte auf seinem Gebiet und hat nur begrenzte Freiheiten zu agieren. Aber durch den sich organisch, ständig wechselnden Kontext den die anderen Produzieren, wird das eigene immer wieder zu etwas neuem. Die Kontextabhängigkeit des eigenen Beitrags vervielfacht seine Bedeutung. Das bemerke ich immer wieder, wenn ich alleine Musik mache. Alleine bin ich in meiner eigenen Endlichkeit gefangen. In der Gruppe wird mein Beitrag durch das Chaos des Kontextes irgendwie unendlich… die Summe ist mehr als deren Einzelteile.

Warum spielt Geld keine Rolle?
Der Faktor Geld verbiegt diesen ganzen auf Spaß und Erleben hin ausgerichteten Prozess des musizierens. Schon kleinste Einnahmen werfen Verteilungsfragen auf. Auch deformieren sie das Verhalten, denn das steigern der Einnahmen legt Änderungen am Konzept nahe. Ein Weg, der, wenn man Ihn konsequent geht, direkt ins Musikbusiness und damit zum Verlust der spielerischen Freiheit führt. Praktisch bedeutet es die freie Szene zu verlassen und ins Musikbusiness einzusteigen. Ein Weg der in der Vergangenheit die allermeisten in den empfundenen Misserfolg getrieben hat, denn im Verteilungskampf um Aufmerksamkeit und Verkaufszahlen profitieren nur ganz wenige und der Grossteil unterliegt. Verloren statt gewonnen. In vielen Fällen stellt kommerzieller Vertrieb sogar eine Verbreitungsbarriere dar. Würde die Musik umsonst angeboten, fände sie ein Vielfaches an Hörern. Die Welt hat sich verändert. Was früher galt, gilt heute nicht mehr und in Zukunft spielt nichtkommerzieller Musikvertrieb eine ganz wesentliche Rolle. Es wird soweit kommen, dass das dirkete verkaufen von Musikdaten, nur noch in sehr kurzen Zeiträumen nach der Erstveröffentlichung Massenumsätze ermöglichen wird und dass statt dessen Musikversorgungsdienstleistungen den großteil des Umsatzes bestreiten werden. Alben verschwinden langsam, Abbos treten in den Vordergrund.
Ich bin Realist. Ich liebe Ambient und werde damit sicher nicht reich werden. Musik zu machen, macht für sich allein genommen Spaß. Und den Luxus, sich Rahmenbedingungen leisten zu können, die nicht auf finanziellen Profit, sondern auf das eigene Erleben hin optimiert sind, gebe ich nur ungern auf. Natürlich ist es schön und auch anerkennend Geld für seine Musik zu bekommen. Aber es ist auch schön davon unabhängig zu bleiben und selber in der Hand zu haben was man tut - keinen Verleger im Hintergrund zu haben der einem Dinge nahe legt um Absatzzahlen zu steigern. Natürlich ist der herrschende Leistungsdruck in einer freien Szene vollkommen analog zu dem des freien Marktes, nur etwas schwächer. Eine freie Musikszene bietet aber eine viel größere Anzahl von Nischen, Feedbackmöglichkeiten und damit Erfolgskriterien. Die Bewohner einer Szene sind fast alles Gewinner. Das Musikbusiness macht fast alle Musiker zu Verlierern. Der Markt braucht wenige populäre Bands, damit er seine Distributionsinfrastruktor optimal auslastet. Zu viele Gewinner schmälern die Rendite. Die Hierarchie kann dem Markt gar nicht steil genug sein. Ich mag es einfach nicht, dass der Markt mir aufzwingt meine Musik ausschließlich aus der Perspektive des zahlenden Konsumenten heraus zu bewerten. Ich und mein Empfinden beim musizieren sind auch Faktoren und die für mich wichtigeren und das Verdienstpotential ist bei Ambient ohnehin gering.

Legal und illegal.
Und machen wir uns doch nichts vor... da man inzwischen gut sortierte Musikbibliotheken mit hunderten von Alben in Minutenschnelle umsonst kopieren und fast umsonst speichern kann, ist der Anreiz viel Geld für ein einziges Album auszugeben drastisch gesunken. Und dieser Effekt wird mit dem Ausbau der Internet- und Speicherinfrastruktur jeden Tag stärker. Die Realität der zunehmenden Mobilität von (Musik-) Daten kann man sich nicht wegwünschen - man muss sich damit arrangieren. Erste Konsequenz davon ist ein Preisverfall und den kann auch Urheberrechtsprotektionismus nur verzögern und dämpfen, aber nicht aufhalten. Gewinner auf der Produktionsseite sind vor allem diejenigen, die Ihre Musik bisher nicht oder schlecht verkaufen konnten. Die bekommen jetzt die Chance auf Publikum, weil die gesamte Aufmerksamkeit nicht mehr von einigen wenigen absorbiert wird und sich die Distributionskanäle diversifizieren.

Im Spannungsfeld von Erleben und musikalischer Qualität.
Nichts ist schöner als richtig gute Musik zu machen, sein eigenes Spiel zu genießen, seinen Beitrag zur Musik als relevanten Bestandsteil des Ganzen wiederzuentdecken. Aber wer sich mit den „Musikarbeitern“ und deren Qualitätsniveau misst wird schnell frustriert. Es gibt hunderte von Stunden sehr guten, kommerziell vertriebenen Ambient und viele große Namen die dahinter stehen. Und immer wieder spüre ich den Druck zu diesem Niveau aufschließen zu wollen und muss mir dann immer wieder vorsummen… „hab geduld!“ Denn was wir gerade machen, eine offene, nichtkommerzielle Musikszene, entwickelt auf lange Sicht eine wesentlich höhere Eigendynamik als das heutige Musikbusiness selbst, denn viel mehr kreative Menschen werden dazu beitragen und eine unfassbare Zahl von kulturellen Nischen wird neu besetzt werden. Nischen die kommerziell niemals erschlossen werden könnten. So entwickelt sich Kultur in die Breite und differenziert sich aus. Das alte Gefälle von Produzent und Rezipient flach zunehmend ab und die Menschen entdecken ihre eigene Kreativität als Freizeitgestalter und schalten den Fernseher ab.
Aber auch Gruppenimprovisationsprozesse haben Strukturen und Regeln die man variieren kann, ohne dass der Spaß dabei drauf geht und auf dieser Ebene sind noch große Entdeckungen möglich. Neuland zum entdecken für Abenteurer und Romantiker.

Die Szene als Motor?
Doch erst eine offene Szene, mit Leistungskriterien und Bewertungsinstanzen facht die Eigendynamik so richtig an. In kurzer Zeit sich viel Aufmerksamkeit und Anerkennung durch innovatives Vorgehen zu erobern ist für viele Menschen ein starker Motivator. Die Szene bildet die Plattform und die Bühne dafür. Anerkennung von Leistung. Dabei sehe ich Leistung und Spaß nicht im Widerspruch, sondern der Leistungsanspruch stellt eine nachhaltige Entwicklung sicher und sichert damit auf Dauer den Spaß im Moment. Sind die Spielregeln erst mal gesetzt, und das Ringen darum verebbt, entsteht Transparenz und Vergleichbarkeit. Und auf Dauer führt die Konkurrenz der Ideen zu einer musikalischen Qualität, die in vielen Bereichen sogar die Qualität von kommerziell produzierter Musik übertrifft. Der Weg dahin ist das Ziel. Wie gesagt, man kann nicht verlieren. Es passiert einfach gerade.
enzo cage [ 18.10.2007 ]

October 11, 2007

600 freeware synthesizers

the best things in life are free. here you'll find the largest library of freeware synthesizers on the web. virtual vsti synthesizers, e-pianos, vintage rhodes, tonegenerators, polyphonic samplers, additive and subtractive synths, fm synths, distortion synths, string synths, groove generators, step sequencers, pulse-wave modulation synthesizers... here is another great website.

September 28, 2007

spheric lounge - good old days


flyerdesign from our early days...

September 25, 2007

spheric lounge - 2000 GB traffc

in august we had a new traffic record. more than 2 terabytes (2.000 gigabytes) of data, or 24.000 hours of music were downloaded from our website. our main distribution tool, the flash-mp3-player caches mp3s and most titles only get downloaded once. so we had at least 50.000 hours of online-listening hours in august! PHAT SPLASH SLASHER!!!

September 01, 2007

spheric lounge - session 80

session 80 - 31.08.2007 - pictures - mp3s: hyperborea (28:06), tortoise (21:42) - again we used the presound method. sadly, we lost a part of the recording again. team: wolfram graser, anatol locker, christian werner, jens groh, isabelle künstler, das okaliin, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: nussbaum wg

July 30, 2007

spheric lounge - deep look into session 11

mp3s: (play all) dream space (full dream mix) (14:20), babylon (extended mix) (9:36), horizont (waves beyond mix)(12:17), the sailor's song (08:28) - max fazio took a deep look into session 11 (karsten's studio, 18.03.2005). what he found was some good and soothing melody he condensed into the track the sailor's song; he looked also into the already published tracks and found that while it could have been pleasant to hear for an extended version (as "dream space") , other tracks seemed to him they deserved to be heard uncut because of the additional musical "speech" they can deliver, as it happens with "babylon" and "horizont", so it isn't just pretty noises, it's some sort of a thought expressed deep into the centre of the emotional spheres. he tried also to make a "remaster" work and while some bits sound distorted, he made a work of removing some of the hums and noises coming from the vintage analog setup, while avoiding for the tracks to sound too much clean and plasticly. thank you max!!!

July 27, 2007

spheric lounge - session 79

24.07.2007 - music video - photos - mp3s: (play all) start to think (06:45) -
anatol in heaven(09:20), astro know me domine part1(15:01), follow me down follow me up(12:13), learning to klick(07:46), leiden mit klaus(13:58), obscured by mouse(05:57), opening klassixmix(07:15), the dark side of arturia(10:01), vanity of lounge(15:06) - team: florian anwander, tzth, jens groh, enzo cage, wolfram graser, joeka, chris werner, anatol locker, christian delfs, oliver rauscher, alfred driemel, manfred forster, marco kern, hartwig müller - visuals: martin siegler - improviced dance: veronica hoffmann, christiane kühne, marcella d'amico - postproduction: marco kern, anatol locker - video: enzo cage - pictures: anatol locker, florian anwander - guest: francois buat - session master: florian anwander - location: bayerischer rundfunk - palisander-foyer - klassixmix

July 06, 2007

spheirc lounge - session 78

05.07.07 - music video - mp3: play all (m3u) - blade runner (04:41) , arp me (07:48), living paintig (04:37), filter love (06:13), heritage (07:51), deckard 97 (07:07) - team: chris werner, wolfram graser, marco kern, francois buat, joeka, enzo cage - session master: chris werner - postproduction: enzo cage, chris werner - guest: acid klaus - location: kranhalle

June 08, 2007

spheric lounge - session 77

music video - pictures - mp3s in progress: play all - the art of rebellion (10:56), the codex (08:53), murder of crows (06:20), grey lines (15:09), twenty miles ahead (09:40), cisma (06:25), irritating thoungts (03:25), lake view drive (06:42)
the session 77 was special - we talked about the future of spheric lounge and how to focus on the quality of our music. we'll make more private and less public sessions and play both locations - kranhalle and lounge2. the flow was fantastic and so some girls from the audience spontaneously joined the dancers. watch them in the new spheric lounge music video "murder of crows".
07.06.2007 - team: florian anwander, das okaliin, christian werner, wolfram graser, isabelle künstler, hartwig müller, christian delfs, tzth, anatol locker, jens groh, joeka, enzo cage - visuals: martin siegler - dance: veronica hoffmann, beate bock, christiane kühne, marcella d'amico, various guests dancers - postproduction: chris werner & anatol locker - location: kranhalle / feierwerk

May 25, 2007

spheric lounge - session 76

24.05.2007 - music video - pictures - session 76 took place in some kind of futuristic spaceship - the lounge2 in the centre of munich. thanks to everyone who helped to make this happen! watch this new spheric lounge musicvideo! The videofootage was tanken during the session. there will be more sessions in the lounge2, we'll play there on a regular basis. new titles from wolfram /s68: whisper (06:04), twitter (03:52) - team: florian anwander, enzo cage, das okaliin, christian werner, marco kern, alfred driemel, wolfram graser, oliver rauscher, isabelle künstler, andries van der schaft, andreas indra, hartwig müller - visuals: martin siegler, bernd hegewisch, enzo cage - dance: veronica hoffmann, marcella d'amico - guests: floyd logic, anatol locker, manfred forster, christoph dold - location: lounge2

May 11, 2007

session 75

10.05.02007 - music video - pictures - mp3s in progress: tranquil (04:22) - team: jens groh, hartwig müller, epileptic rootz (and two friends (names?)), marco kern, anatol locker, wolfram graser, okaliin, joeka, christian werner, christian delfs, enzo cage - improvised dance: veronica hoffmann, beate bock, marcella d'amico - visuals: martin siegler, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: kranhalle / feierwerk

May 04, 2007

alaska productivity (08:36)

alaska productivity (08:36) - in this deceptively casual talk, charles leadbeater weaves a tight argument that passionate amateurs, using new tools, are creating products and paradigms that companies can’t. he describes the rising role of serious amateurs. he calls them "pro-ams".

April 18, 2007

new light into session 69

wolfram had another close look into session 69 and created 6 new titles. play all. mp3s: frog's well (07:50), funk sunk (04:13), happy ogar (06:19), heartbeat centers (04:19), it's too bright inhere (03:59),
lahblah (03:55) - post-postproduction: wolfram graser - session 69

March 20, 2007

trip into the past

wolfram did it again! he produced 16 new titles from old session recordings and released 2 hours of new spheric lounge music. session35: ham'n eggs (07:53), it's all over now (08:34), like dancing (03:33), spanish fountain (03:41), triller, sax & flute (08:04), you must find strength (02:17) session39: arpeggio (12:30), blue winds (10:11), b sides (11:21), late reflections (11:15), these four titles have been re-edited / denoised: hades 2 (06:13), pale face 2 (18:00), water under the bridge 2 (05:15), when it becomes no it 2 (05:14), who break the silence 2 (07:37) session44: cortado vinylized (05:13)

March 07, 2007

73.session 01.03.2007

music video - pictures - mp3s: just one step (06:20), header (11:10), portal (04:18), abyss crack (04:35), antiparallel ringcross (04:36) - team: tom rotsch, marco kern, anatol locker, wolfram graser, okaliin, joeka, christian werner, christian delfs, florian anwander, enzo cage - improvised dance: veronica hoffmann, peter sommerer, beate bock, marcella d'amico - visuals: martin siegler, enzo cage - postproduction: enzo cage, anatol locker - location: kranhalle / feierwerk

72.session 23.02.2007 - unplugged

ambient festival munich 2007

this mega-session has a seperate website... please visit the: ambient festival munich 2007 - groups: ek-lounge, synthesizer treffen, ambiosonics, spheric lounge - team: chris van oz, anatol locker, marco kern, moondust, mÿchl, oliver rauscher, mira, emp805, enef-key, hadi, andries van der schaft, ron ammann-engeli, hal9042, dest4b, adriano capizzi, jens groh, roland olayiwola, bernie, christian delfs, isabelle künstler, wolfram graser, okaliin, joeka, christian werner, harry triendl, vincent tuloup, andreas indra, alfred driemel, manfred forster, florian anwander, mister x, enzo cage - visuals: vj autopilot - highflyer, bernd hegewisch-zielgruppe, enzo cage, jens groh - postproduction team: anatol locker, christian delfs, enzo cage, jens groh, marco kern, moondust, mÿchl, hal9042, mira - location: kranhalle / feierwerk

70.session 04.01.2007

photos - mp3s: spiritual_technology (14:03), 3 a.m. glide (10:24), the_photo_that_stirs_memories (08:55), winds_of_change (08:47), enchanting_technology (08:40), orbiting_earth (07:16), midnight_moonlight (06:51), foreshadowed_presence (06:49), bubbling_magma (06:29), liquid_glass (05:56), lazy_sunday (04:49) - team: anatol locker, christian delfs, wolfram graser, okaliin, joeka, christian werner, jens groh - improvised dance: veronica hoffmann - visuals: martin siegler - postproduction: jacob bell - location: kranhalle / feierwerk

November 30, 2006

68.session 30.11.2006

music video - photos video1, video2 - mp3s: time machine (09:37), dissected plateau, solaris (08:27), glowing handle (08:41), hallucinogen (06:27), lightning echos (05:22), glasperlenspiel (04:38), hyperbolic space (05:41), electric café (06:24) (09:05) - team: isabelle künstler, jens groh, wolfram graser, okaliin, joeka, florian anwander, christian werner, flora, enzo cage - improvised dance: veronica hoffmann - visuals: martin siegler, bernd hegewisch - zielgruppe, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: kranhalle / feierwerk - mp3: morphium air (09:09) (edit) voice: sadika 20.11.06 domagstrasse, editing: enzo cage 22.11.06 nussbaumstrasse photo

November 19, 2006

67. session 19.11.2006

photos, video -mp3s in progress: morphium (09:09), the big blue (06:45), transilvaina (07:35), unterwelt (06:49), computer (15:37), wild reinemakkefrau (01:45), electrically charged air (06:05) - team: anatol locker, isabelle künstler, joeka, christian werner, okaliin, enzo cage - postproduction: enzo cage, jacob bell - location: okaliin studio

November 02, 2006

66.session 02.11.2006

music video - photos, video - mp3s in progress: empathy (13:46), pack of wolves (05:30), carbon (03:44), underneath robes (07:59), a black stone (11:21) - team: isabelle künstler, jens groh, alfred driemel, mixter, thomas hopf, hartwig müller, wolfram graser, okaliin, joeka, anatol locker, florian anwander, christian werner, flora, enzo cage - improvised dance: veronica hoffmann, peter sommerer, beate bock, marcella d'amico, silvana da cunha - visuals: martin siegler, enzo cage - postproduction: enzo cage, anatol locker - location: kranhalle / feierwerk

October 05, 2006

October 01, 2006

64. session 30.09.2006

photos, video - mp3s: magnetix (04:35), stringtheory (05:43), magnetic fields (15:54), flys_passing_by (04:06), goowaahhaa (04:44), tubes_and_cubes (05:38) - team: isabelle künstler, jens groh, floyd logic, christian werner, okaliin, enzo cage - postproduction: okaliin and enzo cage - location: okaliin studio

September 15, 2006

September 10, 2006

62.session 09.09.2006

photos, video - mp3: dreamy boy - long way home (edit) (07:19) - team: sadika (vocals), epilepric rootz, floyd logic, enzo cage - postproduction: enzo cage - link: netzhaut - location: domakstrasse 33 haus 35

August 28, 2006

61. session 27.08.2006

photos, video - mp3s :dreamy boy (07:19) - glittering swarm (09:31), extraterrestrial (13:12),dust devils (07:15), matrix (03:41), scrub (05:52), audrey horn (05:58) - team: isabelle künstler, wolfram graser, jens groh, floyd logic, okaliin, joeka, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: okaliin studio

August 20, 2006

60. session 19.08.2006

photos - mp3s: information storm (03:06), hades (10:30), falling (06:31), hypothalamus (07:40) - team: isabelle künstler, jens groh, oliver rauscher, floyd logic, okaliin, joeka, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: nussbaum wg

July 28, 2006

59. session 27.07.2006

photos, video1, video2- mp3s: kafkas gate (06:11), by night (08:09), royal flush (06:21), labyrinth (14:34), tequila sunrise (06:26), ornament (08:43) - team: philip wienand, rudi wienand, wolfram graser, oliver rauscher, niklas klügel, floyd logic, okaliin, christian werner, christian schwarz, thomas erben, anatol locker, andreas indra, joeka, enzo cage - visuals: bernd hegewisch - zielgruppe - improvised dance: veronica hoffmann, christiane kühne, beate bock, marcella d'amico - postproduction: enzo cage - location: kranhalle / feierwerk - sommerkunstfestival

July 21, 2006

July 13, 2006

57. session 13.07.2006

photos - video - mp3s: sugar squirrel (11:14), liquid_id (08:15), long shadows ahead (08:49), virtual nightflight (12:01), adrenochrom (06:41),plutonium (03:59) - team: florian anwander, wolfram graser, oliver rauscher, alfred driemel, hartwig müller, okaliin, jens groh, christian werner, joeka, enzo cage -improvised dance: veronica hoffmann, christiane kühne, peter sommerer, beate bock, marcella d'amico - postproduction: enzo cage - location: kranhalle / feierwerk

June 20, 2006

56. session 20.06.2006

photos - mp3s in progress: massive stone blocks (11:08), eternity (08:32) - team: wolfram graser, andreas indra, christian schwarz, jens groh, christian werner, joeka, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: nussbaum wg / enzo

June 15, 2006

55. session 15.06.2006

photos - mp3s: mutans (15:39), sentinel (08:49), holy drum (03:05), little beauty (05:17), peacefull love (12:10), shadowfire (09:48) - team: ingolf schapke, andries van der schaft, wolfram graser, andreas indra, vincent tuloup, christian schwarz, jens groh, okaliin, christian werner, joeka, enzo cage - visuals: martin siegler - improvised dance: veronica hoffmann, beate bock - postproduction: ingolf schapke, enzo cage - special guest: ralf / elektro kartell - location: kranhalle / feierwerk

June 06, 2006

54. session 06.06.2006

photos - mp3s: lunar (10:13), on dreams (17:10), phaedra (14:52), rubycon (17:16), the eidolon (4:52), polydor (7:12), orotava (25:17), blue sky (10:41), cryptotron (12:29), just eyes (8:45) - team: jens groh, floyd logic, okaliin, christian werner, joeka, enzo cage - postproduction: enzo cage - location: okaliin studio